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1. Weltkrieg

Verband Hessischer Geschichtslehrerinnen und -lehrer VHGLL

Erster Weltkrieg - zum hundertsten Jahrestag 1914-2014

 

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Truppentransport, August 1914.
Bundesarchiv_Bild_146-1994-022-19A
Wikimedia Commons

>> Siehe auch unsere angeschlossenen Seiten zu Verdun und einer Exkursion der Car-vn-Ossietzky-Schule Wiesbaden

 

Hinweise und Links:

Clio Online bietet auf seinem Themenportal 1. Weltkrieg eine Reihe von Infos, Links und inhaltlichen Beiträgen, darunter auch die Vollversion des Buches:
Bernd Ulrich: Die Augenzeugen. Deutsche Feldpostbriefe in Kriegs- und Nachkriegszeit 1914-1933, (= Schriften der Bibliothek für Zeitgeschichte; N.F. 8), Essen: Klartext Verlag 1997. /→? hier

Unter dem Titel Feldpostbriefe - Lettres de poilus wurde vom Deutschlandfunk eine Sendereihe von Feldpostbriefen zusammengestellt und online mit Text- und Audiodateien auf dradio.de zur Verügung gestellt: hier

Faksimilés (Scans) von Kriegstagebüchern, Feldpostkarten u.a. Dokumenten bietet europeana auf ihrer Themenseite 1914-1918.

Das Online-Projet Gefallenendenkmäler hat in einer unglaublichen Akribie Deutschland, Österreich und darüber hinaus andere Länder im Hinblick auf Gefallenendenkmälern der Kriege seit 1866 durchforscht. Eigentlich als genealogisches Projekt für Ahnenforscher geschaffen, liefert es eine unglaubliche Informationsfülle auch für die historische Forschung und didaktische Verwendung hinsichtlich der Gestaltung der Denkmäler, ihre Inschriften usw. So ist dem Projekt auch hoch anzurechnen, dass Gräber von Zwangsarbeitern aus dem 2. Weltkrieg mit einbezogen wurden. Die Website enthält darüber hinaus auch weitere Dokumente wie Todeszettel, Todesanzeigen usw. - Direkter Zugang zur Seite über >Deutschland mit weiteren Links zu den einzelnen Bundesländern. Außerdem gibt es ein Portal für die Suche nach Grabstätten.

2014-2018 Hundert Jahre Erster Weltkrieg - Gegen das Vergessen ist ein Portal des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und bietet Bildmaterial unterschiedlichster Art: Fotos, Bildpostkarten, das Online-Archiv ist noch im Aufbau.
Einzelne Aspekte aus dem Angebot:
Der Erste Weltkrieg - Alltag und Propaganda (Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung 3/4-2013 pdf, 8,56 MB)
Handreichung: Lebenszeichen - Feldpostbriefe erzählen (pdf, 1,68 MB)
Menschen im Ersten Weltkrieg (pdf, 3,28 MB)

Historische Bildquellen ebenso wie andere Dokumente aus Hessen gibt es im Landesgeschichtlichen
Informationssystem (lagis)
, hier der Zugang mit der Suche nach “1914”.

Ausgewählte Seiten der Frankfurter Zeitung von vor 100 Jahren stellt FAZ Online digital zur Verfügung. Die Zählung auf der Übersicht ist rückläufig, d.h. die jüngste Seite steht oben (hier).

Unter den zahlreichen Echos auf den hundertsten Jahrestag in der Presse möchten wir auf zwei darunter verweisen:

Jahrhundertkrieg. Was keiner je vermutet hätte: Die Folgen des Ersten Weltkriegs machen uns länger zu schaffen als die des Zweiten von Jens Jessen in Die Zeit 03/14, 18.1.2014 (ZEIT ONLINE).Die im Titel formulierte These ist ebenso brillant wie augenfälllig, so dass man sich fragt, warum man nicht schon selbst auf diesen Gedanken gekommen ist.
Zur Diskussion: Ein Detail, das im Artikel m.E. nicht ganz korrekt dargestellt wird, wie auch 2010  generell in den Medien, ist die 2010 erfolgte "letzte Rate der  Reparationen." Es handelte sich hierbei nicht um die letzte  Reparationszahlung, sondern um Verpflichtungen, die aus dafür  aufgenommenen Krediten rühren, also indirekt damit zu tun haben. Aber die Formulierung erweckt den Eindruck, dass Deutschland bis 2010 ständig  Reparationen aufgrund des Versailler Vertrages geleistet habe. Der Wikipedia-Artikel zu dieser Frage ist gut dokumentiert:

Lesenswert und an dieselbe These anknüpfend ist das zwölfseitige Dossier zum 1. Weltkrieg in der taz (taz.de). Lediglich die Titelseite mit dem Editorial Was hier begann ist leider nicht online dabei.

Eine umfangreiche Liste mit weiteren Links auf Websites zum 1. Weltkrieg (auch englischen und französischen) gibt es im Geschichtslehrerforum. Außerdem im Faksimilé die Darstellung des Kriegsausbruchs in einem Oberstufenbuch von 1915 (aus dem Online-Angebot des Georg-Eckert- Instituts).

Wolfgang Geiger und Regina Kampe

Kriegeserklärung 31.7.1915

Deutsche Kriegserklärung 31.7.1914. Wikimedia Commons

Weitere Links:

Das Deutsche Historische Museum bietet in seinem Lebendigen Museum Online (LeMO) auf dem Portal zum 1. Weltkrieg umfangreiche Möglichkeiten zum Studium von Bild- und Textquellen: hier.

Wichtig sind die Online-Angebote der nationalen Archive:

Archives nationales Paris  Ein Angebot v.a. von Bildquellen unterschiedlichsten Genres mit Interpretation (auf Französisch)

Die Mission du Centenaire in Frankreich hat ein Portal mit umfangreichen Dokumenten online gesellt: Archives. Es gibt dort Bildmaterial unterschiedlicher Art, darunter Titelseiten von Frontzeitungen für die deutschen Soldaten (leider nicht die Textinhalte, dazu weiter unten), sowie von französischen Zeitungen, zahlreiche handschriftliche französische Dokumente (Briefe usw.) aus den regionalen und lokalen Archiven. Interessant und nutzbar für den normalen Geschichtsunterricht (d.h. nicht bili) sind die Propagandabildpostkarten, wenn man soweit Französisch kann um die Legenden zu lesen. Bei den Sammlungen von Plakaten, die wohl noch ausgebaut wird,  befindet sich augenblicklich eine interessante Sammlung von Plakaten mit Kindern als Motiv.

Die Online-Dokumentationen der Mission du Centenaire sind insgesamt komplex und unübersichtlich. Von der Website des Deutschen Historischen Instituts in Paris gibt es einen Zugang zu verschiedenen digitalen Beständen zum Ersten Weltkrieg des BDIC, dort gibt es eine Übersicht über die digitalisierten Frontzeitungen , darunter auch deutsche.

National Archives United Kingdom / Education Service : Ein didaktisches Angebot von Bild- und Textquellen (Faksimilés) mit Arbeitsaufträgen und Hilfestellungen (worksheet).

Das Digitale Archiv Marburg des Hessischen Staatsarchivs Marburg bietet ein interessantes regionales Angebot, ebenso wie das Digitale Archiv Hessen-Darmstadt des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt mit regionalen Dokumenten (Feldpostbriefe u.a.).

Thomas Lange

 

Weiteres folgt...

 

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